Teutoburger Wald

Hermansdenkmal Hermansdenkmal
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Hermannsdenkmal, Hockendes Weib und Externsteine – Symbole im Teutoburger Wald. Der Teutoburger Wald Urlaub führt in eine Region, welche die meisten aus dem Geschichtsbuch bereits recht gut kennen. Der Mittelgebirgszug mit einer Höhe von bis zu 446 Metern zieht mit seinen Sehenswürdigkeiten in der Natur viele Gäste an. Wer einmal die Externsteine besuchte und dort sieht, wo vor über tausend Jahren Menschen etwas in das Gestein ritzten, wo sich eine Kultstätte befand, bei der die Mittsommersonne durch ein Wandloch genau auf einen speziellen Punkt in einer Nische fällt- der ist ganz angetan. Reliefe aus längst vergangenen Zeiten, ein Grab und der mystische Anblick der hohen Felsen, die man zum Teil mit Hilfe einer Treppe besteigen kann sind wirklich beeindruckend. Abends am Wochenende hört man manches Mal junge Leute auf den Steinen sitzen, vielleicht vor jenem Raum, der mit einer Felsplatte verschlossen wurde und niemals geöffnet, und Gitarre spielen. Das Hermannsdenkmal widmet sich einem Teil der deutschen Geschichte und schenkt zugleich von seinem Hügel aus einen schönen Ausblick. Im Wald, der das stattliche Denkmal umgibt, kann man sehr schön spazieren gehen. Das Hockende Weib ist ein Felsengebilde der Dörenther Klippen und sagenumwoben, denn das Ibbenbürener Wahrzeichen soll eine Mutter sein, die ihre Kinder vor der rasch steigenden Flut hatte retten wollen, als das Meer bis an die Felsen reichte- wobei dies auch nur sagenhaft ist. Sie soll ihre Kinder hoch gehalten haben. Nach langem Beten und Bangen sollen diese dann gerettet worden sein, da Gott die Flut bannte. Der Sage nach verwandelte sich die Frau zu Stein während die Kinder gerettet wurden.

Grenzenloses Wandern im Teutoburger Wald: Man weiß bis heute nicht genau, wo die der als Varusschlacht bekannte Kampf zwischen dem Römischen Heer und den Cheruskern stattgefunden hat. Vermutungen besagen, es sei ein Ort am nördlichen Wiehengebirge gewesen. Fest steht auf jeden Fall, wie Phantasie anregend solche geschichtlichen Ereignisse und man kann sich im zeitlos wirkenden Teutoburger Wald wirklich klingende Schwerter und rufende Krieger vorstellen. Weite Teile der Region, die man bei einem Teutoburger Wald Urlaub besucht, gehören zu einem der beiden Naturparks. Der Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge und der Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge bieten unendlichen Raum zum Wandern inmitten der sich mit den Jahreszeiten reizvoll verändernden Landschaft. An die kriegerischen Zeiten erinnern hier die zum großen Teil wieder errichteten Burgen Ravensberg nahe Borgholzhausen und die Tecklenburg im gleichnamigen Ort. Das große Wanderwegenetz durch die die waldreiche Gebirgslandschaft ist bei einem Teutoburger Wald Urlaub sehr einladend. Der Hermannsweg ist ein deutscher Fernwanderweg, der über 150 Kilometer lang ist. Bei Bielstein ist das schöne Heidental, welches durch den Heidenbach sehr reizvoll zu durchwandern ist.

Foto: gemeinfrei, Postkarte vor 1923

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