UNESCO Welterbe in Deutschland

Modell des Aacherner Dom Modell des Aacherner Dom, dem ersten in Deutschland anerkannten Weltkulturerbe.
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Seit 1978 zeichnet die UNESCO Landschaften und Bauwerke in Deutschland für ihre einmalige Lage und Strahlkraft aus. Sicherlich ist die Aufnahme in die Liste der Welterbe ein echter Ritterschlag. Sehenswert und von besonderen Rang sind daher die Welterbe der UNESCO in Deutschland. Einige der wenigen Welterbe sollte man sich daher genauer ansehen, es lohnt sich.

Erstes Weltkulturerbe in Deutschland wurde im Jahr 1978 der Aachener Dom, besser bekannt als Kaiserdom zu Aachen. Der Kaiserdom wurde im achten Jahrhundert unter der Herrschaft Karls des Großen erbaut, der in Aachen Residierte. Noch heute ist das Bauwerk durch seine unterschiedlichen Stile charakteristisch.
Seit 1996 ist der Kölner Dom ein Bestandteil der liste der Weltkulturerbe. Mit großer Freude nahm die UNESCO das monumentale Bauwerk am Rhein auf. Der Kölner Dom ist eine der größten Kirchen der Welt und mit seiner Doppelspitze schon weit vor den Toren der „Domstadt“ Köln zu sichten.

Nicht nur monumentale Bauwerke finden den Weg auf die Listen der UNESCO. Die Wieskirche in Freising ist ein Paradebeispiel für barocke Baukunst. Als Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies bekannt ist die Wieskirche eines der beliebtesten Ausflugsziele in Bayern.

Im Jahr 1986 nahm die UNESCO große Teile der Stad Trier ins Weltkulturerbe. Die Römerstadt an der Mosel verfügt noch heute über einige herausragende Bauwerke der Antike. Allen voran steht die Porta Nigra. Das Schwarze Stadttor ist das bekannteste Bauwerk in Trier. Um die Porta Nigra findet man noch die Weltkulturerbe Babara Therme, die Kaiserthermen, das Amphitheater, die Konstantin Basilika, die Römerbrücke und den Trierer Dom.

Von Geldscheinen dürfte man in Deutschland das Lübecker Holstentor gut kennen. Das Holstentor war ein Teil der mächtigen Lübecker Stadtbefestigung. Im Spätgotischen Stil errichtet ist das Burgtor der einzige, erhaltene Befestigungsteil der alten Hansestadt Lübeck. Auch Touristen kommen gern zum Holstentor, welches man oft, fälschlicherweise in der Hansestadt Hamburg vermutet.

Zuletzt fanden viele weitere Landschaften und Bauwerke den Weg auf die Liste der UNESCO. Darunter die Museumsinsel in Berlin, das Wattenmeer der Nordsee, die Wartburg bei Eisenach, das Bremer Rathaus, der Limes und noch viele weitere. Die Auflagen um in diese Liste zu finden sind jedoch sehr hoch. Mit der Aufnahme in den Katalog der UNESCO ist es nicht getan. So wurde die Kulturlandschaft des Dresdener Elbtals aufgrund eines Brückenbaus wieder aus der Liste der Welterbe gestrichen.

Foto: Sabine Wiedamann

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